Nationalpark Eifel2018-03-21T12:10:13+00:00

Nationalpark Eifel

Majestätische Buchen, wilde Bäche, weite Hochflächen und blühende Talwiesen prägen das Landschaftsbild des Nationalparks Eifel. In dem 2004 gegründeten Schutzgebiet lautet die Devise „Natur Natur sein lassen“. Auf einem Großteil der 110 Quadratkilometer verzichtet der Mensch auf jegliche wirtschaftliche Nutzung, so dass die Waldlandschaft wieder in ihren natürlichen Kreislauf zurückfinden kann. Diese einzigartige Wildnis von morgen bietet mehr als 1.400 bedrohten Tier- und Pflanzenarten Schutz, darunter Wildkatze, Schwarzstorch und Biber, Hirschzunge, Wildnarzisse und Geflecktes Knabenkraut.

Nur 16 Nationalparks gibt es in Deutschland, diese bedecken gerade mal ein halbes Prozent der deutschen Landfläche. Der Park in der Eifel ist der einzige in Nordrhein-Westfalen. Damit ist er ein unvergleichliches Natur-Refugium vor den Toren der Ballungsgebiete … umso reizvoller und spannender der Kontrast von beinahe unberührter Natur und der Nähe pulsierender Städte.

Auf 110 Quadratkilometern führt seit 2004 die Natur Regie. Der Mensch in den Dörfern, Siedlungen und charmanten Kleinstädten fügt sich in den Rhythmus von Jahreszeiten, beachtet aber auch die Bedürfnisse selten gewordener heimischer Tiere und Pflanzen. Die Wälder werden nicht als Nutzholz betrachtet, sondern sie dürfen ihr eigenes Leben führen. Sie stehen unter strengstem Schutz und verwandeln sich allmählich zurück in die wilden mitteleuropäischen „Dschungel“ früher Jahrhunderte. Alte Bäume sterben ab, ihr totes Holz ist das Fundament der nächsten Pflanzengeneration. Der Wald, der dem eigenen natürlichen Rhythmus von Werden und Vergehen überlassen wird, wächst schnell als unverfälschter Naturwald nach. Größere Nadelwald-Monokulturen, welche die Preußen einst ansiedelten, durchmischen sich mit jungen Buchen … so hält auch hier die natürliche Artenvielfalt Einzug.

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